Von der Gründung bis heute
1951 legte Eugen Eisenmann den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Eisenmann, die bis heute andauert. Durch hohen Qualitäts- und Innovationsanspruch ist der einst kleine Böblinger Familienbetrieb zu einem internationalen Unternehmen herangewachsen.
1951-1954: Die Gründerjahre
Der Ingenieur Eugen Eisenmann gründet 1951 mit einer Handvoll Mitarbeiter ein Ingenieurbüro in Stuttgart-Gaisburg. Der Nachfahre schwäbischer Bauern und Handwerker soll zu einem bedeutenden Unternehmer der Nachkriegszeit werden.
Der Ingenieur Eugen Eisenmann gründet 1951 zusammen mit einer Handvoll Mitarbeiter ein Ingenieurbüro in Stuttgart-Gaisburg. Der Nachfahre schwäbischer Bauern und Handwerker soll zu einem der bedeutenden Unternehmer der Nachkriegszeit werden.
Ein Jahr nach der Gründung werden die ersten Holztrocknungsanlagen gebaut, die dazu dienen, Holz zu trocknen und es für die Weiterverarbeitung schneller nutzbar zu machen.
Bereits 1952 werden die ersten Spritzkabinen und Einbrennöfen für Holz-Lackieranlagen gebaut. Lackieranlagen zählen heute zu dem Kerngeschäft von Eisenmann.
Schnell wird der Platz in dem Stuttgarter Ingenieurbüro zu knapp und 1954 entsteht ein neues Werk in Böblingen.
1960-1966: Erschließung neuer Geschäftsfelder
Anfang der 60er Jahre beginnt Eisenmann mit dem Bau von Förderanlagen und entwickelt unter anderem einen Kreisförderer speziell für den Lackierprozess. 1960 wird auch die Fertigung von Metall-Lackieranlagen aufgenommen.
Anfang der 60er Jahre beginnt Eisenmann mit dem Bau von Förderanlagen und entwickelt unter anderem einen Kreisförderer speziell für den Lackierprozess. 1960 wird auch die Fertigung von Metall-Lackieranlagen aufgenommen.
Bereits 1962 erkannte Eisenmann die Bedeutung ressourcenschonender Systeme und entwickelte eine Anlage zur Abwasserentsorgung im Lackierprozess. Seit 1968 sorgt das Unternehmen für saubere Luft mit Thermischer Abluftreinigung.
1964 bringt Eisenmann die erste Elektro-Tauch-Lackierung auf den Markt. Die Entwicklung von Pulverbeschichtungs-Anlagen revolutioniert 1966 das Lackieren.
1967-1975: Weichenstellung für die Zukunft
Damit das rasant wachsende Unternehmen genug Räume für seine Mitarbeiter und die Anlagenproduktion hat, entstehen neue Gebäude: ein Ingenieurbüro, eine Fertigungshalle und Büros am Röhrer Weg.
Damit das rasant wachsende Unternehmen genug Räume für seine Mitarbeiter und die Anlagenproduktion hat, entstehen neue Gebäude: ein Ingenieurbüro, eine Fertigungshalle und Büros am Röhrer Weg.
Zwei der weltweit größten Rohrbeschichtungsstraßen werden 1973 realisiert – eine davon ist das erste europäische Epoxid-System für Rohrleitungen.
Neu entwickelte Pulverkabinen mit Bandfilter erhöhen seit 1975 die Effizienz im Lackierprozess. In den 70er Jahren hat das Unternehmen verschiedene Innovationen zur Steigerung von Effizienz und Umweltfreundlichkeit auf den Markt gebracht.
1976: Wechsel der Führungsspitze
1976 gibt Eugen Eisenmann die Führung des Unternehmens in die Hände seines Sohns Peter, der bereits seit 1973 stellvertretender Direktor von Eisenmann ist. Eugen Eisenmann nutzt die freie Zeit, seiner Leidenschaft als Alpinist und Kunstsammler nachzugehen. 1991 stirbt der Unternehmensgründer nach kurzer Krankheit im Alter von 80 Jahren.
1976 gibt Eugen Eisenmann die Führung des Unternehmens in die Hände seines Sohns Peter, der bereits seit 1973 stellvertretender Direktor von Eisenmann ist. Eugen Eisenmann nutzt die freie Zeit, seiner Leidenschaft als Alpinist und Kunstsammler nachzugehen. 1991 stirbt der Unternehmensgründer nach kurzer Krankheit im Alter von 80 Jahren.
1977-1981: Die Wachstumsjahre
Der neue Direktor Peter Eisenmann setzt die Erfolgsgeschichte seines Vaters fort. 1977 beschäftigt Eisenmann 600 Mitarbeiter. Die erste Niederlassung in den USA wird gegründet.
Der neue Direktor Peter Eisenmann setzt die Erfolgsgeschichte seines Vaters fort. 1977 beschäftigt Eisenmann 600 Mitarbeiter. Die erste Niederlassung in den USA wird gegründet.
1978 liefert Eisenmann die erste Karosserie-Volltauch-Vorbehandlungsanlage der Welt. Seit den frühen 80er Jahren sind Lackieranlagen von Eisenmann bei fast allen bekannten Automobilherstellern im Einsatz.
1978 entsteht der neue Bereich Steuerungstechnik als Fortschritt in der Automatisierung von Anlagen.
Eine hohe Innovationsdichte in den 70er und 80er Jahren trägt wesentlich zur Umsatzsteigerung in der Automobilbranche bei. 1979 baut Eisenmann die erste Lackierstraße für Kunststoff-Stoßfänger an Fahrzeugen.
1981 konstruiert Eisenmann die erste Elektrohängebahn und ergänzt damit das Fördertechnik-Programm. Fahrerlose Transport-Systeme (FTS) für die Automobilindustrie werden 1983 eingeführt.
1982-1989: Innovationen der 80er
Die erste Anlage zur Energiegewinnung aus Abfall baut Eisenmann 1982.
Die erste Anlage zur Energiegewinnung aus Abfall baut Eisenmann 1982.
Dank der neuen Montagehalle in Böblingen sind Komplett-Vormontagen bei Eisenmann seit 1985 möglich. 1990 wird eine weitere Vormontagehalle in Holzgerlingen errichtet.
Mit der Konstruktion von Elektro-Tauch-Emaillieranlagen 1987 und Email-Einbrennöfen 1989 kann Eisenmann zunehmend Kunden aus der Hausgeräteindustrie für sich gewinnen.
Eine weitere Innovation im Bereich der Umwelttechnologie bringt Eisenmann 1989 mit Abluftreinigungsanlagen mit regenerativer Nachverbrennung (RNV) auf den Markt. Die Betriebskosten liegen deutlich unter denen herkömmlicher Systeme.
1990-1994: Innovationen der 90er
Mit dem Adsorptionsrad (ADR) entwickelt Eisenmann ein neues System zur Abluftreinigung. Damit begegnet das Unternehmen der durch verschärfte Umweltschutzgesetzgebung geforderten Entsorgung auch gering belasteter Abluftströme.
Eine wichtige Innovation im Bereich der Umwelttechnologie entwickelt Eisenmann 1990 mit einem neuen System zur Abluftreinigung dem Adsorptionsrad (ADR). Mit dieser Entwicklung begegnet das Unternehmen der durch verschärfte Umweltschutzgesetzgebung immer häufiger geforderten Entsorgung auch gering belasteter Abluftströme.
Mit dem Bau von Brennlinien und Hochtemperaturöfen erschließt Eisenmann den neuen Kundenkreis der Keramikindustrie, darunter die bedeutendsten Hersteller von Porzellan, Sanitär- und technischer Keramik.
Das erste Betreibermodell in der Automobil-Lackierung wird 1993 realisiert. Eisenmann übernimmt dabei für einen Automobilhersteller neben dem Bau der Anlage auch deren kompletten Betrieb.
Das erste schlüsselfertige Lackierwerk inklusive dem Gebäude als Generalunternehmer für die Automobilindustrie wird in Betrieb genommen.
1990-1996: Weltweite Expansion
In den 90er Jahren richtet sich Eisenmann verstärkt international aus. Tochterunternehmen in Mexiko, Russland, Thailand, Brasilien, Italien, Argentinien, Korea, Frankreich und Großbritannien werden gegründet.
1993: Wechsel der Führungsspitze
Peter Eisenmann zieht sich 1993 aus der operativen Unternehmensführung zurück und wechselt in den Aufsichtsrat.
2000-2010: Das Innovationszeitalter
Zu Beginn des neuen Jahrtausends glänzt Eisenmann gleich mit mehreren Innovationen: die ersten kompletten Montagelinien für Automobile, Entsorgungsanlagen für Munition und die erste Brennlinie für Diesel-Rußpartikelfilter werden gebaut.
Zu Beginn des neuen Jahrtausends glänzt Eisenmann gleich mit mehreren Innovationen: die ersten kompletten Montagelinien für Automobile, Entsorgungsanlagen für Munition und die erste Brennlinie für Diesel-Rußpartikelfilter werden gebaut.
2000 führt Eisenmann das VarioShuttle ein, das der Vorbehandlung und Tauchlackierung in der Automobilindustrie dient.
Im Juni 2002 wird das Eisenmann Bildungszentrum eröffnet. Das vierstöckige Gebäude mit den großen Glasfronten dient als zentrales Trainingscenter für alle Mitarbeiter weltweit und als Veranstaltungsort für Kundenschulungen.
2003 entwickelt Eisenmann seine Umwelttechnologie mit der Fertigung von Biogasanlagen entscheidend weiter. Im gleichen Jahr baut das Unternehmen das größte und leistungsfähigste Hochregallager in Europa, das über 135.000 Palettenplätze beherbergt und 1.5 Millionen Paletten pro Jahr befördern kann.
2005 wird der erste Oxidations-Ofen für Kohlefaser auf den Markt gebracht. Ein Jahr später baut Eisenmann eine schlüsselfertige Anlage zur Entsorgung von Chemiewaffen in Kambarka, Russland.
Ein Tochterunternehmen in Indien wird 2010 gegründet und Haden India übernommen. Damit erschließt Eisenmann den strategisch wichtigen Markt in Indien und hat dort nun vier Standorte, die in den indischen Wirtschaftszentren Chennai, Mumbai (Thane), Pune und Delhi angesiedelt sind. Zudem steigt Eisenmann in den Zukunftsmarkt der Klebetechnik durch eine mehrheitliche Beteiligung an intec Bielenberg ein.
2011: Das Jubiläumsjahr
Eisenmann feiert sein 60-jähriges Bestehen und kann auf eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken. Eisenmann zählt heute zu den international führenden Systemanbietern in den Bereichen Oberflächentechnik, Materialfluss-Automation, Keramik, Thermoprozesstechnik und Umwelttechnik. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 2.800 Mitarbeiter.
Eisenmann feiert sein 60-jähriges Bestehen und kann auf eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken. Das Unternehmen zählt zu den international führenden Systemanbietern in den Bereichen Oberflächentechnik, Materialfluss-Automation, Keramik, Thermoprozesstechnik und Umwelttechnik. Weltweit werden rund 2.800 Mitarbeiter beschäftigt.